____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―Β―
Sam Lanin
ββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββ
top
Samuel Charles Lanin (* 4. September 1891 im Russischen Kaiserreich; β 5. Mai 1977 in Hollywood, Florida) war ein russisch-amerikanischer Musiker und Dirigent des frΓΌhen Jazz. Obwohl Lanin nur selten selbst auf Aufnahmen solistisch in Erscheinung trat und keine seiner Singles in irgendeiner Weise ein Hit wurde, ist er fΓΌr sein umfangreiches Werk bekannt.
Contents
β’ Leben und Wirken
β’ Karriere
β’ Weblinks
ββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββββ
Leben und Wirken
Kindheit und Jugend
Sam Lanin war eines von zehn Kindern einer russisch-jΓΌdischen Einwandererfamilie, die um die Jahrhundertwende in die USA immigrierte. Umstritten ist, ob Lanin bereits in Russland geboren wurde oder erst in den Staaten zur Welt kam. Seine Eltern Benjamin und Mary Lanin zogen mit ihren Kindern nach Philadelphia, wo Lanin auch aufwuchs. Als Kind lernte er Geige und Klarinette zu spielen.
Karriere
Um 1912 spielte Lanin als Klarinettist in Victor Herberts Orchester. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges meldete er sich zur US Navy, verrichtete seinen MilitΓ€rdienst aber in den Vereinigten Staaten. Als Soldat spielte er in einem Armeeorchester und leitete eine eigene Band. Nach 1918 spielte Lanin bereits in New York City im Roseland Ballroom am Times Square (Ecke Broadway, 5th Street), dem βHome of the Refined Dancingβ. WΓ€hrend der Zeit, in der Lanin sein Orchester leitete, war es die berΓΌhmteste Tanzhalle des Landes.
Seine ersten kommerziellen Aufnahmen machte Lanin am 28. April 1920 fΓΌr die Columbia Records. Die Single erschien als Laninβs Roseland Orchestra. Ein Jahr spΓ€ter begann Lanin fΓΌr die Starr Piano Company aufzunehmen. Bei Starrs Label Gennett Records spielte er verschiedene Jazz-Aufnahmen ein. Die Platten wurden unter den Namen Laninβs Famous Players und Laninβs Southern Serenaders verΓΆffentlicht. Die Besetzung seines Orchesters wechselte stΓ€ndig, trotzdem sind Musiker wie Phil Napoleon, Miff Mole, Jules Levy Jr. und (ab 1923) Red Nichols regelmΓ€Γig auf Lanins Aufnahmen zu hΓΆren. In diesen frΓΌhen Jahren beteiligte er sich auch hin und wieder an seinen Aufnahmen als aktiver Musiker. Bei einigen Titeln spielte er Schlagzeug, und 1921 sang er in Shake It and Break It den Refrain.
Nachdem Lanin im Roseland Ballroom im Mai 1925 seinen letzten Auftritt gehabt hatte, wandte er sich mehr dem Radio zu. Seit 1923 war er regelmΓ€Γig im Programm des Senders WHN zu hΓΆren; im Juni 1925 hatten Lanin und sein neu gegrΓΌndetes Orchester, die Ipana Troubadors, ihren ersten Auftritt bei WEAF und WOO. Zu dieser Zeit spielte er fΓΌr Columbias Sublabels zahlreiche Platten ein. Γber die Jahre erschien bei fast jeder Plattenfirma der USA eine Platte von Lanin, was ihn zu einem der aktivsten Musiker des Jahrzehntes machte; dabei kam ein fast unΓΌberblickbares Werk an Aufnahmen zusammen. AuΓerdem dirigierte Lanin zahlreiche Studiobands und Hintergrundgruppen. WΓ€hrend dieser Jahre arbeitete er mit Musikern wie Red Nichols, Tommy Dorsey, Jimmy Dorsey, Manny Klein, Jack Teagarden, Jimmy McPartland, Eddie Lang, Bix Beiderbecke und Benny Goodman zusammen. Am 28. Dezember 1928 sang auch der junge Bing Crosby fΓΌr Lanin. Crosby war eigentlich in Paul Whitemans Orchester engagiert und ist auf Lanins Titeln Iβll Get By As Long as I Have You und Rose of Mandalay zu hΓΆren. Im Januar 1929 wurde eine weitere Session mit Crosby eingespielt.
1931 erhielt Lanin eine Show bei WABC in New York. Zudem spielte er weitere Platten bei Columbia ein, doch die Musikindustrie erlitt in diesen Jahren einen tiefen Einschnitt durch die Weltwirtschaftskrise: 1932 wurde Lanins Radioprogramm gestrichen; auch die Plattenaufnahmen wurden spΓ€rlicher: Lanins Zeit als Orchesterleiter war zu Ende. Er arbeitete bis 1937 bei einer Plattenfirma, zog sich dann aber aus dem MusikgeschΓ€ft zurΓΌck und setzte sich zur Ruhe. Privat ging es Lanin sehr gut, da er in den 1920er Jahren genug Geld verdient hatte.
Lanin starb 1977 in Hollywood, Florida.
Weblinks
β’ Sam Lanin bei Discogs
β’ Biographie (englisch)
β’ Eintrag bei Allmusic
β’ Diskographie der Lucky Seven (Memento vom 25. April 2018 im Internet Archive)
β’ Diskographie der Bell Hops (Memento vom 29. Juni 2018 im Internet Archive)